PrüferInnentalks

Jeder Prof. ist anders.

Ein jeder Studi kennt diese Aussage. Leider ist es so, dass auch jeder Professor/jede Professorin anders prüft. Vor allem die mündlichen Prüfungen sind immer sehr unterschiedlich. Worauf legt er/sie Wert, wonach richtet sich seine/ihre Bewertung? Die monatelangen Vorbereitungen, die man in eine Prüfung reinsteckt, richten sich immer an die Anforderungen die der jeweilige Professor/die jeweilige Professorin stellt. Die unterschiedliche Literatur alleine macht es schon sehr schwer, wenn es zu einer kurzfristigen Prüferänderung kommt. Aus diesem Grund veranstalten wir regelmäßig sogenanntePrüferInnentalks, damit sich die Studierenden ein gutes Bild machen können, was bei der Prüfung gefordert wird und wo die Schwerpunkte der jeweiligen ProfessorInnen liegen.

USI Kurse

Die meisten von euch werden schon ihre eigenen Erfahrungen mit Kursen der Sportuniversität gemacht haben, wenn nicht kann ich jedem/r Studierenden nur ans Herz legen, sich das Angebot anzusehen und zu überlegen einen Kurs auszuprobieren. Ich habe schon Erfahrungen mit Fußball, Volleyball und sogar Yoga gemacht und kann nur ein positives Fazit ziehen. Das Kursangebot ist sehr groß, da die Kurse teilweise von den Lehrenden der Universität, teilweise aber auch von Studierenden ausgerichtet werden. Die Kursanmeldung öffnet meistens gut zwei Wochen vor dem Semesterstart und falls man an einem populären Kursangebot interessiert ist, sollte man sich diesen Tag auch gleich im Kalender anstreichen und einen Wecker stellen- die Anmeldung zu beliebten Einheiten gleicht nämlich der einer APÜ Zivilrecht. Die Plätze sind sofort weg und das System funktioniert darüber hinaus nach dem Prinzip „first come, first served“. Das hat aber den positiven Effekt, dass Kurse nie überlaufen sind. Trainiert wird immer in einer angenehmen Gruppengröße, außerdem kann man aus einer Fülle unterschiedlicher Zeiten auswählen. Ob man es also präferiert abends, also quasi direkt aus der Bib zu seinem Kurs zu gehen oder aber morgens, um danach voller Elan in den LS starten zu können, obliegt jedem persönlich.

USI Kurse sind für mich etwas das zum Studieren in Wien fast “dazugehört“, oder zumindest bin ich sehr froh, bereits meine Erfahrungen damit gemacht zu haben. Sport ist allgemein ein perfekter Ausgleich zu langen Lerntagen und im Rahmen der USI Kurse hat man vor allem auch die Möglichkeit, billig etwas Neues auszuprobieren und das in einer Gruppe Studierender.

Work-Life Balance im Juridicum Dschungel

Egal ob Erstsemestrige, Zweitabschnittler oder fast fertige Studierende – seien wir uns ehrlich, das Studium wird von selbst nicht besser. Daher liegt es an uns einen idealen Leitfaden dafür zu finden.

Vorab, jeder ist ein anderer Lern- bzw. Organisationstyp, falls ihr euren persönlichen Stil schon gefunden habt und damit zufrieden seid, erübrigt es sich an dieser Stelle für euch weiterzulesen. Solltet ihr dennoch neugierig sein, oder noch keinen wirklichen Plan haben, here we go:

Organisation ist tatsächlich das A und O in unserem Studium. Im späteren Berufsleben ist es ein essentieller Bestandteil und wird eigentlich immer vorausgesetzt (neben Belastbarkeit, konzentriertem Arbeiten … ergänzt es einfach weiter^^).

Zuallererst ist es wichtig, dass ihr für euch wisst, wie viele Lehrveranstaltungen und Prüfungen ihr in einem Semester realistisch schafft. Der nächste Schritt ist fristgerechtes Anmelden: Auf unseren Facebook Seiten bekommt ihr einen Reminder in welchem Zeitraum ihr euch wofür anmelden könnt – das ist schon die halbe Miete und ihr erspart euch eine Menge Stress bevor ihr am letzten Tag panisch um 23:59 Uhr hofft, dass sich alles ausgeht.

Während des Semesters benötigt es vor allem Ausdauer und Disziplin regelmäßig all eure Kurse zu besuchen, nebenbei immer mitzulernen und auf dem Laufenden zu bleiben, aber auch für genügend Ablenkung und Freizeit zu sorgen. Ordentlich geführte Mappen und Lernutensilien können hier schon außerordentliche Freude bereiten. Belohnungen wie gutes Essen, Unternehmungen mit Freunden oder Kurztrips zu Orten wo ihr Kraft tanken könnt, wirken Wunder.

Mit dem richtigen Mix und der Balance zwischen Studium, Arbeit und Freizeit kann Uni tatsächlich Spaß machen. Immerhin heißt es nicht umsonst, dass die Studienzeit (angeblich) die tollste Zeit im Leben ist!

TOP 5 ESSENSMÖGLICHKEITEN RUND UMS JURIDICUM

1) DEEWAN

Liechtensteinstraße 10, 1090 Wien

Das Restaurant Deewan ist in rund 10min zu Fuß vom Juridicum aus zu erreichen. Hier gibt es täglich ein Buffet mit Salat, warmen Essen wie Curry und Eintöpfe mit Reis oder Naan Brot und als Nachspeise verschiedene Arten von Milchreis.

Das tolle daran? Jeder bezahlt am Ende so viel wie er möchte – freies Preis-Leistungsverhältnis, sehr zur Freude eines jeden Jus-Studierenden!

2) CAFÉ STEIN

Währinger Str. 6-8, 1090 Wien

Das Cafe Stein ist neben der Votivkirche ebenfalls bequem zu Fuß zu erreichen.

Von Montag bis Freitag gibt es ein Mittagsmenü mit einem bzw. zwei Gängen, bestehend aus Vorspeise (Suppe) und Hauptspeise die täglich variiert.

Bei der Hauptspeise kann man zwischen vegetarischer Speise und Fleischgericht wählen. Kosten hierfür ca. 7-8€

3) HONU TIKI BOWLS & WIKI WIKI POKE

Teinfaltstraße 4, 1010 Wien
Wipplingerstraße 21, 1010 Wien

Für diejenigen, die es auch gerne exotischer mögen sind Honu Tiki Bowls & Wiki Wiki Poke ein echtes Muss. Beide Restaurants servieren Bowls bestehend aus einer Base wie z.B. Sushi Reis, Proteinen, verschiedene Toppings und Saucen. Man kann zwischen fertig und selbst zusammengestellten Bowls wählen – von Eintönigkeit ist hier absolut nicht zu sprechen

Kosten 10-12€

4) HITOMI

Liechtensteinstraße 15, 1090 Wien

5 Gehminuten vom DEEWAN entfernt gibt es für alle Sushi- und Makiliebhaber das japanische Restaurant Hitomi. Von klassischen japanischen Speisen über hausgemachte Säfte bis hin zu Desserts und vielen verschiedenen Arten von Tee und Kaffee ist für jeden in der Speisekarte etwas dabei.

Kosten 5-8€

5) NORDSEE

Schottengasse 9, 1010 Wien

Last but not least für alle die gerne Fisch essen: die Nordsee Filiale in der Schottengasse (geradeaus vom Juridicum in 3-5min zu erreichen).

Neben einer App die viele Vorteile bietet, werden auch regelmäßig Coupons und Gutscheinhefte verteilt – so könnt ihr sparen und euer Lieblingsessen gleich doppelt genießen.

Kosten 4-6€

How NOT to study Teil I

8 Semester Mindeststudienzeit, 12 Semester Durchschnittsstudienzeit. Das ist das rechtswissenschaftliche Studium am Juridicum. Doch wie sieht die andere Seite aus? Wer schon im Vorhinein die Mindeststudienzeit aufgegeben hat, kann nun entspannt Richtung Zukunft blicken und ganz nach dem Motto eines berühmten Verkehrsschildes namens „Umleitung“, das Studentenleben auf sich wirken lassen. Die Möglichkeiten, die ach so schöne Studienzeit in die Länge zu ziehen, sind am Juridicum geradezu unendlich und stellen wohl einen wesentlichen Charakterzug unseres Curriculums dar. Natürlich gibt es die Option bloß formell angemeldet zu sein, aber das wäre doch viel zu einfach!

Der Aufbau unseres wunderbaren Studiums verschickt regelrecht herzliche Einladungen, die Dauer in die Länge zu ziehen. Ob diese via E-Mail, per Post oder über ein Anmeldesystem, bei dem man zuvor einen Crashkurs über die Informatik der ´90 Jahre braucht, zu jeder und jedem einzelnen Studierenden kommen, hat sich die Institution Universität Wien Juridicum noch nicht so ganz festgelegt.

Zu Beginn sind das Vorlesungsverzeichnis, die Steop – Phase und damit zusammenhängend die Pflichtveranstaltungen, die erste kritische Zeit. Wo, Wie, Was, Wann?

Ein besonderes Highlight kommt dann, wenn du in die Übung zwar reinkommst, aber diese dann nicht positiv abschließt. Somit darf man ein weiteres Semester den unheimlich spannenden Inhalten des römischen Rechts oder der Rechtsgeschichte lauschen und denkt sich vielleicht nicht zum ersten Mal „What the f***“.

Einen ganz besonderen Spaß erlaubt sich das Anmeldesystem, wenn man als Studierender noch Latein nachholen muss, alle Anmeldungen gut funktioniert haben und man trotz Angabe jeder einzelnen Steop PÜ aus RömRecht, dennoch in diese eine kleine Rechtsgeschichteübung am ganz unteren Ende der eigenen Prioritätenliste gelost wird. Horrorfilme waren gestern, Anmeldungen der Studierenden für Übungen aus dem 1. Abschnitt des juristischen Studiums der Universität Wien sind heute.

Ist man erst einmal durch die glorreiche Steop-Phase durch (finally, praise the lord), warten, unter Umständen auch schon im ersten Semester gemacht, die Faszinationen AUE bürgerliches Recht sowie Strafrecht.

Auch hier hat man das Glück, sich durch den Prioritäten- und Punktevergabedschungel zu kämpfen, um vielleicht schlussendlich doch wieder in eine Übung zu kommen, die man ganz unten gereiht oder, wenn man wirklich sensationelles Glück hat, gar nicht angegeben hat, da man zu diesem Zeitpunkt schlicht nicht anwesend sein kann.

Trifft dies nicht auf jemanden zu, hat dieser aber vielleicht das große Glück auf der berühmten Warteliste auf Platz 1.345.099,45 zu landen. Sogleich danach fragt man am Institut an, ob eine Möglichkeit der Aufnahme bestünde und man wird auf die Anwesenheit in der ersten Einheit verwiesen. Leider ist dann der Raum voll und man bekommt keinen offiziellen Platz. Interessant, denn gefühlt 3 Wochen später ist diese Übung halb leer, aber was soll´s. Dafür bekommt man relativ bald eine herzliche Umarmung der Studiengebühren.

Zu guter Letzt darf man sich im 1. Abschnitt auch noch um die erste mündliche Prüfung sowie die FÜM 1 kümmern.

Letztere läuft unter dem Motto: Möchtest du eine Knock-out Prüfung schreiben, die sich vom Stoffumfang her mit einer Bachelorprüfung messen kann und deren Inhalt du in der Praxis größtenteils niemals brauchen wirst? Dann ist die FÜM 1 die Prüfung für dich.

Die riesige Freude auf Rechtsgeschichte wird nur noch übertroffen, wenn man das etwas gewöhnungsbedürftig gegliederte, blaue Manual in Händen hält und die ersten Seiten liest/lernt. Gefühlt wartet man nur noch auf den Moment wo Espresso und großes Red Bull nicht mehr wirken und Stadtstaaten das eigene Leben beherrschen. Zwischendurch findet man sich womöglich bei der Frage, ob die Integralrechnung, Rechtsphilosophie oder doch Rechtsgeschichte die Themengebiete sind, die man im Leben schon immer unbedingt lernen wollte und für das eigene weitere Leben am essentiellsten sind.

Nichtsdestotrotz kämpft man sich tagelang durch diese traumhaften Gebilde voller menschlicher Höchstleistungen und freut sich auf einen zweiten Abschnitt der „sicher viel besser und einfacher“ wird. Dies ist dann der Moment in dem alle Studenten aus dem 2. und 3. Abschnitt in großem Gelächter ausbrechen und im selben Atemzug nach dem Taschentuch (oder dem Vodka) greifen und sich die Tränen wegwischen.

Wiener Kleinfeldliga- kleine Spielfelder, große Gefühle

In der Rubrik „Sport“ widmen wir uns zuerst einem der – wenn nicht dem – sportlichen Highlight Wiens: der Wiener Kleinfeld Liga, dem Ort Wiens an dem Hobby- oder auch “Sonntagsfußball“ noch in seiner ursprünglichsten Form gespielt wird. Bierdosen am Rand zwischen den Spielfeldern und Kappen mit dem Aufdruck „Favoriten Hometown“ gehören hier quasi zur Grundausstattung. Matchbesprechungen finden normalerweise am Abend davor in den verschiedenen Spielerlokalen, wie dem Volksgarten, statt. Treffpunkte vor dem Match sind eher zeitliche Richtlinien. Auch, dass Spieler die Spielorte verwechseln kommt vor und wenn ich an die Kabinen vor dem Match denke, höre ich automatisch auch Raf Camora.

Aber Spaß beiseite, mittlerweile bin ich bereits über vier Jahre Mitglied eines Teams in der 4. Wiener Kleinfeldliga und ein großer Fan dieser Institution geworden. Zum einen ist es einfach Spaß, mit Freunden einen sportlichen Verein zu gründen, einen Namen dafür zu überlegen, Trikots zu designen, das Team zusammenzustellen, und auch Trainings- und Matchaufstellungen, sowie den Kader zu organisieren. Zum anderen ist es aber auch neben den „Spaßfaktoren“ ein tolles Training. Kleinfeld wird mit 5 Feldspielern + Torwart gespielt und eine Halbzeit dauert 25 Minuten. Die Spielweise ist also sehr laufintensiv und abwechslungsreich. Auch mit einer sehr defensiven Spielweise beider Mannschaften sind Spiele mit nur ein oder zwei Toren eine Seltenheit, die Spielstände gleichen viel mehr denen von Eishockeyspielen. Gewechselt wird fliegend und ohne zahlenmäßige Beschränkung. Da ein Spiel aber nur 50 Minuten dauert, kann man auch mit einem kleinen Spieltagskader mehr oder weniger problemlos antreten- ob man also mit 12 anwesenden Spielern beginnt und häufig, beziehungsweise blockweise wechselt oder nur mit 5 Feldspielern kommt und diese dafür das Match durchspielen obliegt im Endeffekt dem Team. Man kann sich also auch als kleine Gruppe dafür entscheiden einen Kleinfeldverein anzumelden. Voraussetzungen sind nur genug Ausdauer der Spieler und Gewissheit, dass die Spieler auch tatsächlich erscheinen. Eine Saison hat zwei Runden zu meist ungefähr 11 Spieltagen. Der Sommer und Winter sind jeweils spielfrei. Die Wiener Kleinfeldliga ist also für sport- und besonders fußballinteressierte Studierende eine tolle Möglichkeit sich als Gruppe wöchentlich aktiv zu betätigen und je nach Engagement und Können auch Erfolge feiern zu können.

Oder man sieht sie einfach als Ausgleich zum stressigen Uni- und Arbeitsalltag, nimmt dafür vielleicht Abstriche bei den Erfolgen in Kauf, freut sich aber dafür umso mehr darauf sich mit seinem Team wöchentlich am Sonntag unausgeschlafen – und aufgrund des Vorabends noch nicht fit – zum Fußball spielen zu treffen.

Silvester-Lauf

Jeder passionierte Läufer merkt natürlich, dass der Laufsport in letzter Zeit enorm an Popularität gewonnen hat. So schießen die Teilnehmerzahlen für den VCM in die Höhe und es werden überall größere und auch kleinere Laufevents ausgerichtet. Wie eben auch der Wiener Silvesterlauf, der am Vormittag des 31.12.2019 zum wiederholten Mal stattfand.

Gelaufen wird eine Ringrunde, also rund 5,3 km. Start und Ziel sind gleich neben dem Gebäude der Hauptuni, in welchem sich auch die Nachanmeldung und die Garderoben befinden. Ich war dieses Jahr zum ersten Mal dabei und meiner Meinung nach war er eine sehr nette Gelegenheit den Jahresausklang zu beginnen. Die Organisation war gut und bei ein paar tausend Teilnehmenden war er weder überlaufen, noch waren übermäßig viele Zuschauer anwesend. Bei der kurzen Distanz ist der Lauf natürlich nicht dafür geeignet ihn als „Marathon-Vorbereitung“ zu sehen, beziehungsweise sind 5,3 km allgemein eine Strecke, die man – finde ich – in der Form wohl eher selten läuft und somit kein strenges zeitliches Ziel vor Augen hat.

Das Event lebt daher viel mehr von der Stimmung und dem Ambiente, so waren sehr viele Läufer verkleidet- zum Beispiel passend als Rauchfangkehrer (inklusive Leiter an der Seite), als “Glücksschweinchen“ oder auch als Weintrauben. Die Organisation fand ich wie schon erwähnt relativ gut, es war alles beschildert, nicht chaotisch und man konnte sich sowohl noch vor Ort anmelden als auch das Startsackerl abholen.

Kleiner Kritikpunkt von meiner Seite war, dass die online Anmeldung bereits am Wochenende davor schloss, weswegen sich doch sehr viele direkt am Tag des Events noch persönlich anmeldeten. Der Preis war wiederum mit 23,- auch für Studierende akzeptabel- alles in allem fällt mein Fazit über den Wiener Silvesterlauf daher positiv aus. Bei einer kurzen Distanz muss ein Laufevent immer vom Ambiente leben können, und die Stimmung muss gut sein, das war hier beides der Fall. Es gab kreative Kostümierungen, die Medaille war sehr nett gestaltet und sowohl Goodie-Bags als auch die Labestationen im Ziel hatten zu bietet was man erwartet.

Für mich war er somit natürlich nicht mein Lieblings- Laufevent, aber ein absolut schöner Abschluss des Jahres!

Digitalisierung am Juridicum: Wir geben nicht auf!

Warum gibt es keine gestreamten Vorlesungen am Juridicum? Die Antwort auf diese Frage suche ich schon seit über einem Semester. Der massive Widerstand, seitens der juridischen Fakultät, lässt sich nicht erklären. Auf fast jeder Fakultät unserer Uni ist es möglich Vorlesungen zu streamen. Dass bei uns nicht einmal die technischen Voraussetzungen vorliegen, fördert nicht unbedingt die Bereitschaft der ProfessorInnen, sich endlich den modernsten Lehrmethoden zu bedienen. Wer kennt es nicht: Man muss zwischen Terminen hin und herlaufen, arbeitet neben der Uni, soll eine Arbeit fertig schreiben, für Klausuren lernen und nebenbei möchte man sein Sozialleben dennoch nicht völlig vergessen. Wenn es einem jedoch nicht möglich ist, die benötigten Inhalte zu verstehen, lernt man oft umsonst, bzw. lernt ohne konkretes Fundament. Daher ist mein besonderes Anliegen weiterhin das Bemühen, endlich im 21. Jahrhundert anzukommen und die Digitalisierung auch spät aber doch auch an das Juridicum zu bringen!

Lehrbuchsammlung, Facultas oder Bibliothek?

Es ist soweit. Die Vorbereitung auf eine neue Prüfung beginnt. Nun stellt sich die Frage. Neue Bücher kaufen, aus der Bibliothek ausborgen, in der Bücherbörse der Fakultätsvertretung stöbern oder doch eher in der Lehrbuchsammlung nachfragen.

Wer gerne markiert bzw in seinen Bücher „rumschmiert“ wird um den Kauf der Bücher beim Facultas, Kuppitsch oder Bücherbörse nicht herumkommen. Es bestünde lediglich die Möglichkeit die Bücher zu kopieren oder scannen, was sehr aufwendig und wohl weniger sinnvoll sein dürfte.

Wessen Geldbeutel aber nicht so prall gefüllt ist, kann sich auch hier in der Bücherbörse umsehen, wo die Bücher mindestens 20% günstiger sind, oder leiht sich diese aus. Markieren ist dabei natürlich nicht erlaubt bzw verpönt und unkollegial, jedoch kann man sich da durchaus anders helfen und die Inhalte selbständig zusammenfassen und dort dann vermehrt markieren.

Die Tagesentlehnung gibt einem Studenten die Möglichkeit, Bücher bis zum nächsten Werktag um 12:00 auszuleihen. Klar dies ist nicht sehr lange, aber gerade um zu schauen, ob man mit diesem Buch arbeiten kann, oder falls man seiner Sachen zuhause vergessen hat, eine gute Option.

Länger ausborgen lassen sich die Bücher in der Regel in der Bibliothek, jedoch teilweise auch in der Lehrbuchsammlung.

Dabei kann online auf dem eigenen u:search Account jederzeit nach den gewünschten Büchern gesucht werden, ob diese gerade verfügbar sind, und auch das eigene Konto eingesehen werden sowie eventuell die selber ausgeliehenen Bücher verlängern lassen.

Es ist hier somit für jeden was dabei und damit kann man auch in diesem Studium mehr Geld sparen als man vielleicht anfänglich denkt.

Eine Universität, aber unzählige verschiedene Voraussetzungen

Die diversen Institute des Juridicums sind unter der juridischen Fakultät der Universität Wien zusammengefasst. Diese könnten, abgesehen von den Inhalten natürlich, unterschiedlicher nicht sein.

Welche Kodizes darf man verwenden bzw. darf man diese überhaupt wirklich verwenden ohne, dass der/die ProfessorIn dies einem „übel“ nimmt? Welche Verweise sind zulässig? Wie beginnt man die Prüfung am besten?

Gefühlt verfährt jedes Institut anders. Das macht eine Vorbereitung auf Prüfungen teilweise schwierig.

Eine spannende Zeit die jedem Studierenden hier bevorsteht. In diesem Sinne ein Hoch und herzlichen Glückwunsch an alle, die durchgehalten haben und viel Glück und Durchhaltevermögen jedem der noch dabei ist.