USI Kurse

Die meisten von euch werden schon ihre eigenen Erfahrungen mit Kursen der Sportuniversität gemacht haben, wenn nicht kann ich jedem/r Studierenden nur ans Herz legen, sich das Angebot anzusehen und zu überlegen einen Kurs auszuprobieren. Ich habe schon Erfahrungen mit Fußball, Volleyball und sogar Yoga gemacht und kann nur ein positives Fazit ziehen. Das Kursangebot ist sehr groß, da die Kurse teilweise von den Lehrenden der Universität, teilweise aber auch von Studierenden ausgerichtet werden. Die Kursanmeldung öffnet meistens gut zwei Wochen vor dem Semesterstart und falls man an einem populären Kursangebot interessiert ist, sollte man sich diesen Tag auch gleich im Kalender anstreichen und einen Wecker stellen- die Anmeldung zu beliebten Einheiten gleicht nämlich der einer APÜ Zivilrecht. Die Plätze sind sofort weg und das System funktioniert darüber hinaus nach dem Prinzip „first come, first served“. Das hat aber den positiven Effekt, dass Kurse nie überlaufen sind. Trainiert wird immer in einer angenehmen Gruppengröße, außerdem kann man aus einer Fülle unterschiedlicher Zeiten auswählen. Ob man es also präferiert abends, also quasi direkt aus der Bib zu seinem Kurs zu gehen oder aber morgens, um danach voller Elan in den LS starten zu können, obliegt jedem persönlich.

USI Kurse sind für mich etwas das zum Studieren in Wien fast “dazugehört“, oder zumindest bin ich sehr froh, bereits meine Erfahrungen damit gemacht zu haben. Sport ist allgemein ein perfekter Ausgleich zu langen Lerntagen und im Rahmen der USI Kurse hat man vor allem auch die Möglichkeit, billig etwas Neues auszuprobieren und das in einer Gruppe Studierender.

Work-Life Balance im Juridicum Dschungel

Egal ob Erstsemestrige, Zweitabschnittler oder fast fertige Studierende – seien wir uns ehrlich, das Studium wird von selbst nicht besser. Daher liegt es an uns einen idealen Leitfaden dafür zu finden.

Vorab, jeder ist ein anderer Lern- bzw. Organisationstyp, falls ihr euren persönlichen Stil schon gefunden habt und damit zufrieden seid, erübrigt es sich an dieser Stelle für euch weiterzulesen. Solltet ihr dennoch neugierig sein, oder noch keinen wirklichen Plan haben, here we go:

Organisation ist tatsächlich das A und O in unserem Studium. Im späteren Berufsleben ist es ein essentieller Bestandteil und wird eigentlich immer vorausgesetzt (neben Belastbarkeit, konzentriertem Arbeiten … ergänzt es einfach weiter^^).

Zuallererst ist es wichtig, dass ihr für euch wisst, wie viele Lehrveranstaltungen und Prüfungen ihr in einem Semester realistisch schafft. Der nächste Schritt ist fristgerechtes Anmelden: Auf unseren Facebook Seiten bekommt ihr einen Reminder in welchem Zeitraum ihr euch wofür anmelden könnt – das ist schon die halbe Miete und ihr erspart euch eine Menge Stress bevor ihr am letzten Tag panisch um 23:59 Uhr hofft, dass sich alles ausgeht.

Während des Semesters benötigt es vor allem Ausdauer und Disziplin regelmäßig all eure Kurse zu besuchen, nebenbei immer mitzulernen und auf dem Laufenden zu bleiben, aber auch für genügend Ablenkung und Freizeit zu sorgen. Ordentlich geführte Mappen und Lernutensilien können hier schon außerordentliche Freude bereiten. Belohnungen wie gutes Essen, Unternehmungen mit Freunden oder Kurztrips zu Orten wo ihr Kraft tanken könnt, wirken Wunder.

Mit dem richtigen Mix und der Balance zwischen Studium, Arbeit und Freizeit kann Uni tatsächlich Spaß machen. Immerhin heißt es nicht umsonst, dass die Studienzeit (angeblich) die tollste Zeit im Leben ist!

TOP 5 ESSENSMÖGLICHKEITEN RUND UMS JURIDICUM

1) DEEWAN

Liechtensteinstraße 10, 1090 Wien

Das Restaurant Deewan ist in rund 10min zu Fuß vom Juridicum aus zu erreichen. Hier gibt es täglich ein Buffet mit Salat, warmen Essen wie Curry und Eintöpfe mit Reis oder Naan Brot und als Nachspeise verschiedene Arten von Milchreis.

Das tolle daran? Jeder bezahlt am Ende so viel wie er möchte – freies Preis-Leistungsverhältnis, sehr zur Freude eines jeden Jus-Studierenden!

2) CAFÉ STEIN

Währinger Str. 6-8, 1090 Wien

Das Cafe Stein ist neben der Votivkirche ebenfalls bequem zu Fuß zu erreichen.

Von Montag bis Freitag gibt es ein Mittagsmenü mit einem bzw. zwei Gängen, bestehend aus Vorspeise (Suppe) und Hauptspeise die täglich variiert.

Bei der Hauptspeise kann man zwischen vegetarischer Speise und Fleischgericht wählen. Kosten hierfür ca. 7-8€

3) HONU TIKI BOWLS & WIKI WIKI POKE

Teinfaltstraße 4, 1010 Wien
Wipplingerstraße 21, 1010 Wien

Für diejenigen, die es auch gerne exotischer mögen sind Honu Tiki Bowls & Wiki Wiki Poke ein echtes Muss. Beide Restaurants servieren Bowls bestehend aus einer Base wie z.B. Sushi Reis, Proteinen, verschiedene Toppings und Saucen. Man kann zwischen fertig und selbst zusammengestellten Bowls wählen – von Eintönigkeit ist hier absolut nicht zu sprechen

Kosten 10-12€

4) HITOMI

Liechtensteinstraße 15, 1090 Wien

5 Gehminuten vom DEEWAN entfernt gibt es für alle Sushi- und Makiliebhaber das japanische Restaurant Hitomi. Von klassischen japanischen Speisen über hausgemachte Säfte bis hin zu Desserts und vielen verschiedenen Arten von Tee und Kaffee ist für jeden in der Speisekarte etwas dabei.

Kosten 5-8€

5) NORDSEE

Schottengasse 9, 1010 Wien

Last but not least für alle die gerne Fisch essen: die Nordsee Filiale in der Schottengasse (geradeaus vom Juridicum in 3-5min zu erreichen).

Neben einer App die viele Vorteile bietet, werden auch regelmäßig Coupons und Gutscheinhefte verteilt – so könnt ihr sparen und euer Lieblingsessen gleich doppelt genießen.

Kosten 4-6€

Wiener Kleinfeldliga- kleine Spielfelder, große Gefühle

In der Rubrik „Sport“ widmen wir uns zuerst einem der – wenn nicht dem – sportlichen Highlight Wiens: der Wiener Kleinfeld Liga, dem Ort Wiens an dem Hobby- oder auch “Sonntagsfußball“ noch in seiner ursprünglichsten Form gespielt wird. Bierdosen am Rand zwischen den Spielfeldern und Kappen mit dem Aufdruck „Favoriten Hometown“ gehören hier quasi zur Grundausstattung. Matchbesprechungen finden normalerweise am Abend davor in den verschiedenen Spielerlokalen, wie dem Volksgarten, statt. Treffpunkte vor dem Match sind eher zeitliche Richtlinien. Auch, dass Spieler die Spielorte verwechseln kommt vor und wenn ich an die Kabinen vor dem Match denke, höre ich automatisch auch Raf Camora.

Aber Spaß beiseite, mittlerweile bin ich bereits über vier Jahre Mitglied eines Teams in der 4. Wiener Kleinfeldliga und ein großer Fan dieser Institution geworden. Zum einen ist es einfach Spaß, mit Freunden einen sportlichen Verein zu gründen, einen Namen dafür zu überlegen, Trikots zu designen, das Team zusammenzustellen, und auch Trainings- und Matchaufstellungen, sowie den Kader zu organisieren. Zum anderen ist es aber auch neben den „Spaßfaktoren“ ein tolles Training. Kleinfeld wird mit 5 Feldspielern + Torwart gespielt und eine Halbzeit dauert 25 Minuten. Die Spielweise ist also sehr laufintensiv und abwechslungsreich. Auch mit einer sehr defensiven Spielweise beider Mannschaften sind Spiele mit nur ein oder zwei Toren eine Seltenheit, die Spielstände gleichen viel mehr denen von Eishockeyspielen. Gewechselt wird fliegend und ohne zahlenmäßige Beschränkung. Da ein Spiel aber nur 50 Minuten dauert, kann man auch mit einem kleinen Spieltagskader mehr oder weniger problemlos antreten- ob man also mit 12 anwesenden Spielern beginnt und häufig, beziehungsweise blockweise wechselt oder nur mit 5 Feldspielern kommt und diese dafür das Match durchspielen obliegt im Endeffekt dem Team. Man kann sich also auch als kleine Gruppe dafür entscheiden einen Kleinfeldverein anzumelden. Voraussetzungen sind nur genug Ausdauer der Spieler und Gewissheit, dass die Spieler auch tatsächlich erscheinen. Eine Saison hat zwei Runden zu meist ungefähr 11 Spieltagen. Der Sommer und Winter sind jeweils spielfrei. Die Wiener Kleinfeldliga ist also für sport- und besonders fußballinteressierte Studierende eine tolle Möglichkeit sich als Gruppe wöchentlich aktiv zu betätigen und je nach Engagement und Können auch Erfolge feiern zu können.

Oder man sieht sie einfach als Ausgleich zum stressigen Uni- und Arbeitsalltag, nimmt dafür vielleicht Abstriche bei den Erfolgen in Kauf, freut sich aber dafür umso mehr darauf sich mit seinem Team wöchentlich am Sonntag unausgeschlafen – und aufgrund des Vorabends noch nicht fit – zum Fußball spielen zu treffen.

Silvester-Lauf

Jeder passionierte Läufer merkt natürlich, dass der Laufsport in letzter Zeit enorm an Popularität gewonnen hat. So schießen die Teilnehmerzahlen für den VCM in die Höhe und es werden überall größere und auch kleinere Laufevents ausgerichtet. Wie eben auch der Wiener Silvesterlauf, der am Vormittag des 31.12.2019 zum wiederholten Mal stattfand.

Gelaufen wird eine Ringrunde, also rund 5,3 km. Start und Ziel sind gleich neben dem Gebäude der Hauptuni, in welchem sich auch die Nachanmeldung und die Garderoben befinden. Ich war dieses Jahr zum ersten Mal dabei und meiner Meinung nach war er eine sehr nette Gelegenheit den Jahresausklang zu beginnen. Die Organisation war gut und bei ein paar tausend Teilnehmenden war er weder überlaufen, noch waren übermäßig viele Zuschauer anwesend. Bei der kurzen Distanz ist der Lauf natürlich nicht dafür geeignet ihn als „Marathon-Vorbereitung“ zu sehen, beziehungsweise sind 5,3 km allgemein eine Strecke, die man – finde ich – in der Form wohl eher selten läuft und somit kein strenges zeitliches Ziel vor Augen hat.

Das Event lebt daher viel mehr von der Stimmung und dem Ambiente, so waren sehr viele Läufer verkleidet- zum Beispiel passend als Rauchfangkehrer (inklusive Leiter an der Seite), als “Glücksschweinchen“ oder auch als Weintrauben. Die Organisation fand ich wie schon erwähnt relativ gut, es war alles beschildert, nicht chaotisch und man konnte sich sowohl noch vor Ort anmelden als auch das Startsackerl abholen.

Kleiner Kritikpunkt von meiner Seite war, dass die online Anmeldung bereits am Wochenende davor schloss, weswegen sich doch sehr viele direkt am Tag des Events noch persönlich anmeldeten. Der Preis war wiederum mit 23,- auch für Studierende akzeptabel- alles in allem fällt mein Fazit über den Wiener Silvesterlauf daher positiv aus. Bei einer kurzen Distanz muss ein Laufevent immer vom Ambiente leben können, und die Stimmung muss gut sein, das war hier beides der Fall. Es gab kreative Kostümierungen, die Medaille war sehr nett gestaltet und sowohl Goodie-Bags als auch die Labestationen im Ziel hatten zu bietet was man erwartet.

Für mich war er somit natürlich nicht mein Lieblings- Laufevent, aber ein absolut schöner Abschluss des Jahres!